MORBUS DUPUYTREN

Die Ursachen dieser Erkrankung sind nach wie vor nicht bekannt. Sie ist in der Regel schmerzlos, nicht bösartig und tritt häufiger bei Männern ab dem 40. Lebensjahr auf.

Die Haut der Handinnenfläche wird im Laufe des Lebens stark belastet. Damit die Haut durch die Belastungen nicht verrutscht, sind Bindegewebsstränge in das Fettgewebe eingelassen, die zusammen eine dünne Platte bilden.

Hier können Wucherungen (Vernarbungen) entstehen, die verhärten und schrumpfen können. Langsam – teilweise über Jahre - entwickeln sich Knoten oder Grübchen in der Haut, und es entsteht ein tastbarer harter Strang zwischen der Hohlhand und den betroffenen Fingern. Das schrumpfende Gewebe zieht die Finger in die Handinnenfläche.

Die Erkrankung wird meist erst dann richtig wahrgenommen, wenn es nicht mehr gelingt, die Hand flach auf eine Tischplatte aufzusetzen. Die Funktion der Hand kann erheblich beeinträchtigt werden.

Mit einem handchirurgischen Eingriff kann die erzwungene Beugung der Finger in die Hohlhand verringert und – wenn möglich - sogar vollständig behoben werden. Das Ziel der Behandlung ist es, die Funktion der Hand zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.