KONSERVATIVE ORTHOPÄDIE

Das Ziel jeder orthopädischen Behandlung ist es, die Schmerzfreiheit und Beweglichkeit wiederherzustellen.

Oft haben wir es mit Krankheitsbildern zu tun, die nicht vollständig geheilt werden können, weil es sich z.B. um altersbedingten Verschleiß handelt, der sich nicht rückgängig machen lässt, weil eine Verletzung irreparable Folgen hinterlässt oder weil wir von Geburt an eine bestimmte Fehlstellung des Bewegungsapparates haben.

Die Medizin kann in all diesen Fällen versuchen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Vor allem können die Beschwerden deutlich gelindert werden, so dass Sie wieder schmerzfrei Ihren gewohnten Alltagstätigkeiten nachgehen können.

Dabei gilt immer die Regel, dass wir möglichst konservativ – d.h. ohne operativen Eingriff – behandeln. Dazu gehören Medikamente, die akute Schmerzen und Entzündungen lindern, Kälte-, Wärme- oder elektrotherapeutische Anwendungen oder Hilfsmittel wie puffernde Schuheinlagen.

Eine konservative Therapie setzt aber auch beim Verhalten an: Oft können Bewegung oder Gewichtsabnahme Über- und Fehlbelastungen vermeiden.